Nichtraucherseite, die Seite zum Rauchen aufhören


Nichtraucherseite.de

so werden Sie zum Nichtraucher!!
   
 

Gesundheit

Das Nikotin in Zigaretten, Zigarren und Pfeifentabak führt zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit.

Darüber hinaus verursacht Rauchen tödliche und zur Invalidität führende Krankheiten wie Herz- und Kreislaufschäden, Herzinfarkt, Gehirnschlag, Raucherbein, chronische Bronchitis, Lungenblähungen (Emphysem), Lungen- oder Bronchialkrebs (die Raucherkrankheit schlechthin), auch Kehlkopf-, Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren- und Blasenkrebs, Magen-Schleimhautentzündungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre. Raucher, insbesondere Raucherinnen sind auch anfälliger für Knochenschwund (Osteoporose). Während chirurgischer Eingriffe haben Raucher mehr Probleme mit der Atmung. Raucher haben häufiger Zahnfleischerkrankungen. Die Haut leidet durch das Rauchen. Sie wird schlecht durchblutet, sieht grau und großporig aus und altert rascher.

Die folgen des Rauchens für den Körper im einzelnen:

Augen - Grauer Star und Degeneration der Netzhaut

Wer raucht, hat ein 2,6 Mal erhöhtes Risiko, im Alter am Grauen Star zu erkranken. Das Risiko für Ex-Raucher, an der Linsentrübung zu erkranken, reduziert sich zwar, aber auch lange nach dem Rauchstopp bleibt es leicht erhöht.

Darüber hinaus ist der wichtigste Risikofaktor bei altersabhängiger Degeneration der Netzhaut das Rauchen. Möglicher Grund: Substanzen im Zigarettenrauch vermindern den Gehalt an Antioxidantien in der Netzhaut, die die Netzhaut vor freien Radikalen schützen. Außerdem könnte durch den Rauch von Zigaretten die Versorgung der Netzhaut eingeschränkt werden.

Bauchspeicheldrüse - Entzündung und Krebs

Für Bauchspeicheldrüsenkrebs ist Rauchen der alleinige Risikofaktor. Raucher haben eine 3,2-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Bei einem Zigarettenkonsum von mehr als zehn Stück pro Tag steigt das Risiko auf das 4,8-fache an.

Darüber hinaus führt Zigarettenrauch häufig zu Veränderungen in einem bestimmten Krebsgen, dem K-ras-Gen. Diese Mutation ist bei Patienten mit einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse bereits früh nachzuweisen.

Auch gibt es Hinweise, dass Bauchspeicheldrüsenkrebs zur Bildung eines Faktors führt, der körpereigenes Insulin unwirksam macht. Die betroffenen Patienten werden etwa im Zeitraum zwei Jahre vor der Diagnose der Krebserkrankung zu Diabetikern.

Bein - Durchblutungsstörungen

Jährlich werden in Deutschland 10.000 Beinamputationen durchgeführt. Zu 99 Prozent handelt es sich um Raucherbeine. Durch das Rauchen werden die Blutgefäße geschädigt, die Arterien verengen sich. Dadurch kommt es zu Arteriosklerosen und Thrombosen. Der Fluss des Blutes wird gehemmt oder gar gestoppt. Die Krankheit verläuft in Stadien:

Stadium I: Gefäßveränderungen ohne Beschwerden
Die Gefäßveränderungen verursachen noch keine Beschwerden. Gelegentlich können die Beine kalt sein. Bei Männern kommt es unter Umständen zu Potenzstörungen als erstes Krankheitsanzeichen.

Stadium II: Beschwerden nur bei Belastung
In Ruhe besteht Schmerzfreiheit. Charakteristisch für dieses Stadium sind Schmerzen - meist im Wadenbereich - beim Gehen nach immer gleicher Belastung, wobei diese Schmerzen nach kurzer Ruhepause wieder aufhören. Wegen des typischerweise häufigen Stehenbleibens werden diese Beschwerden auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Mit zunehmender Schwere der Erkrankung wird die schmerzfreie und maximale Gehstrecke des Patienten in der Regel immer kürzer.

Stadium II: Ruheschmerzen
Es bestehen Schmerzen bereits in Ruhe und im Liegen, vor allem auch nachts. Die Schmerzen verstärken sich typischerweise bei horizontaler Lagerung im Bett und lassen sich meist dadurch lindern, dass man den Fuß herunterhängen lässt.

Stadium IV: Starke Schmerzen und Geschwüre
In diesem Stadium kommt es zusätzlich zur Bildung von Geschwüren am Bein und zum Absterben von Gewebe. Wenn keine Verbesserung der Durchblutung erreicht werden kann, bleibt als einzige Maßnahme die Amputation des betroffenen Gliedes.

Brust - Brustkrebsrisiko

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist bei Frauen vor den Wechseljahren mehr als doppelt so hoch, wenn sie rauchen oder wenn sie regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt sind als bei Nichtraucherinnen.

Diabetes - Frühe Altersdiabetes

Raucher, die 20 oder mehr Zigaretten täglich konsumieren, erkranken etwa doppelt so häufig als Nichtraucher an Typ-2-Diabetes - die im Gegensatz zum Typ 1 vor allem im höheren Lebensalter auftritt und deshalb im allgemeinen Sprachgebrauch auch Altersdiabetes genannt wird.

Zu diesem Schluss kommen amerikanische Wissenschaftler. Bei einem Raucheranteil von 25 Prozent der erwachsenen Gesamtbevölkerung in den USA schätzen die Forscher, dass Rauchen für zehn Prozent aller Fälle von Typ-2-Diabetes in dem Land verantwortlich ist.

Eierstöcke - Frühe Wechseljahre und Fehlgeburten

Rauchende Frauen kommen früher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen. Die Menopause kann bis zu fünf Jahre früher einsetzen. Grund: Nikotinablagerungen verstopfen die Blutgefäße zu den Eierstöcken, die infolgedessen schlechter durchblutet werden.

Außerdem wird durch den Zigarettenkonsum bei Frauen ebenso wie bei Männern die Erbsubstanz verändert. Rauchende Schwangere neigen eher zu Früh- und Fehlgeburten.

Embryo - Fehlgeburten, Hyperaktivität, Allergien

Wenn schwangere Frauen rauchen, gelangt einem der stärksten Krebs erzeugenden Stoffe aus dem Tabakrauch in das ungeborene Kind. NNK kommt nur in Tabakrauch vor, entsteht beim Verbrennen von Nikotin und löst im Tierversuch Lungenkrebs aus. Amerikanische Wissenschaftler von der Universität von Minnesota wiesen die Chemikalie im ersten Urin von Neugeborenen nach, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht hatten.

Weitere Nachteile für den Embryo und die werdende Mutter: Das Frühgeburtenrisiko ist erhöht. Das Fehlgeburtenrisiko steigt um das 1,5- bis 2-fache. Die Zahl der Totgeburten ist bei Rauchern um ein Drittel erhöht. Kinder von rauchenden Eltern wiegen bei der Geburt 200 bis 300 Gramm weniger. Das Kaiserschnittrisiko steigt bei Rauchern auf das Doppelte. Auch viele andere Komplikationen bei der Geburt treten durchs Rauchen gehäuft auf.

Die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindstods wird um das siebenfache erhöht, wenn die Mutter des Kindes in der Schwangerschaft mehr als 20 Zigaretten am Tag raucht.

Das Risiko, als Kind an Leukämie zu erkranken, ist 50-mal so hoch, wenn die Eltern während der Schwangerschaft geraucht haben.

Der IQ von Kindern, deren Mutter während der Schwangerschaft mehr als zehn Zigaretten am Tag geraucht haben, liegt durchschnittlich um neun Punkte unter dem von anderen Kindern.

Kinder von rauchenden Eltern haben ein dreifach erhöhtes Risiko, unter Hyperaktivität und Sprachstörungen zu leiden. Kinder rauchender Eltern entwickeln häufiger Allergien.

Das Risiko für das Kind, mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren zu werden, ist erhöht.

Kinder mit der Legg-Perthes-Krankheit kommen zu 86 Prozent aus Raucherhaushalten. Diese Krankheit hat oft Verkrüppelungen zur Folge.

Gehirn -

Gedächtnisleistung und Lernvermögen nehmen bei Rauchern, die älter als 65 Jahre sind, schneller ab als bei nichtrauchenden Gleichaltrigen. Laut einer Studie aus Holland sind unter Rauchern mehr Alzheimer-Kranke und andere Formen geistiger Demenz zu finden. Außerdem haben Raucher, die täglich mehr als 20 Zigaretten konsumieren, im Vergleich zu Nichtrauchern ein fast fünf Mal so hohes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Harnwege - Geringere Filterleistung

Wichtigster Risikofaktor für Tumore der ableitenden Harnwege ist der Tabakkonsum. Wenn Zuckerkranke rauchen, müssen sie sehr viel früher an die Dialyse als nicht rauchende Diabetiker.

Während des Rauchens kommt es zu akuten Veränderungen der Nierendurchblutung und einer Verengung der Blutgefäße. Infolgedessen sinkt die Filterleistung der Niere als Entgiftungsorgan

Herz - Gefäßverkalkung und Herzinfarkt

Herz- und Kreislaufkrankheiten wie Angina pectoris, Herzinfarkt und Herzschwäche sind die häufigsten Todesursachen bei Rauchern. Bei jeder Zigarette verengen sie die Blutgefäße, der Blutdruck steigt an, die Herztätigkeit erhöht sich.

Langfristig kommt es zu Schädigungen des Gefäßsystems wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), die häufig zu Gefäßverschlüssen in den Arterien des Herzens, des Gehirns oder der Gliedmaßen führt.

Bei Frauen steigt das Herzinfarktrisiko nochmals stark an, wenn sie hormonell, zum Beispiel mit der Pille, verhüten. Raucher erleiden durchschnittlich zehn Jahre früher einen Herzinfarkt als Nichtraucher. Herzinfarkte vor dem 40. Lebensjahr betreffen fast ausschließlich Raucher. Durchschnittlich ist das Herzinfarktrisiko bei Rauchern sogar 15-mal höher.

Hoden - Geschädigte Spermien und Impotenz

Raucher bilden weniger Spermien. Die Spermien, die sie bilden, sind in ihrer Erbsubstanz, der DNS, deutlich mehr geschädigt als die von Nichtrauchern. Die Anzahl geschädigter Spermien hängt von der Zahl der täglich konsumierten Zigaretten ab.

Außerdem kann Rauchen impotent machen. So sind zwei Drittel der impotenten Männer jeder Altersgruppe Raucher.

Kehlkopf - Kehlkopfkrebs

Rauchen und Alkohol, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig enorm verstärken, sind nach wie vor die Hauptauslöser für rund 85 Prozent aller Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Die überwiegende Anzahl der Patienten, die an Kehlkopfkrebs leiden, sind Raucher.

Lunge - Lungenkrebs, Bronchitis und Emphyseme

Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, belastet seine Lunge im Jahr mit etwa einer Tasse purem Teer. Der Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge.

Die Folgen: morgendlicher Husten, Atemnot, Gefahr von Lungenemphysemen (abnorme Aufblähung der Lungenbläschen), deutlich verringerte Lungenfunktion, erhöhte Neigung zu Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Lungenkrebs.

Neun von zehn Lungenkrebstoten waren starke Raucher.

Magen - Magengeschwüre und schlechtere Heilung

Raucher leiden häufiger an Magengeschwüren als Nichtraucher. Zudem verzögert Zigarettenrauch die Heilung von Magengeschwüren. Randbereiche des Magens werden schlechter durchblutet.

Zudem wird das Enzym, das den für die Gefäßneubildung im Magen-Darm-Bereich notwendigen Botenstoff bildet, die Nitritoxidsynthase, in einem geringerem Ausmaß gebildet als bei Nichtrauchern und ist weniger aktiv.

Mund - Parodontose, Mundhöhlen- und Lippenkrebs

Folgen des Rauchens für die Zähne und die Mundhöhle sind Zahnverfärbungen, schwere Zahnfleischschäden (Parodontose) und Krebs in Mund und Rachen.

Rauchen und Alkohol, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig enorm verstärken, sind nach wie vor die Hauptauslöser für rund 85 Prozent aller Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Bis zu sechs Mal mehr weißlich verfärbte Leukoplakien beobachten Zahnärzte bei Rauchern, typische Schleimhautveränderungen, die als Krebsvorstufen gelten. Wer zur Zigarette noch Alkohol trinkt, geht im Vergleich zu gesundheitsbewussteren Zeitgenossen das 15-fache Risiko eines Mundhöhlenkarzinoms ein.

Raucher haben außerdem ein erhöhtes Risiko für Verletzungen an den Lippen und der Mundschleimhaut sowie für die Entwicklung eines Plattenepithelkarzinoms der Lippen.

 




 
 
Nichtraucherseite.de © 2004 - Impressum